Mittwoch, Oktober 31, 2007

"Trabalho Perdido" (Verlorene Arbeit) Propaganda zur Vermeidung des Thomistenstreits in Portugal


Hier sägen wie Max & Moritz
die Streithähne
Dominikaner Domingo Banez (1528 - 1604)
und
Jesuit Luis de Molina (1535 - 1600)

am Baum der Kirche Gottes

Es geht um die Freiheit des Menschen angesichts der Herrschaft Gottes.
Molina hat in Coimbra studiert und in Evora gelehrt.
Banez ist Dominikaner und dieser Orden ist in Portugal
für seine Haßpredigen und Mordaufrufe
gegen die Juden bekannt.

Der Dominikaner Domingo Banez qua "praemotio physica" betont die absolute göttliche Freiheit zum Nachteil der menschlichen Freiheit.
Nur Gott kann durch Gnade alles Elend wenden.
Der Jesuit Luis de Molina qua "concusus simultaneus" betont die menschliche Freiheit gegenüber der göttlichen Anfagsinitiative.


Übersetzung der Legende:

Diesen Göttlichen Baum, von altem ewigen Stamm,
will mit grausamer Kälte des Feindes Arm niederreißen.
Die Wurzel, oh HERR, bewahre unversehrt.
Daß für diese unbarmherzige Verwirrung der Massen
er wieder mit Deinem Ruhm wiedergeboren werde eines Tages.

Falls in dem Ewigen Ratschluß anbefohlen ist
(der in seinen Abgrundtiefen die Schicksale beschließt)
daß von diesem Baum die blühende Baumkrone
zu Unrecht gefällt zu Boden fällt
unter seinem Gewicht soll die ungetreue Masse
zertrümmert und verwirrt bleiben

...

Quelle:
Pedra Formosa
Da es um eine Radierung aus dem Jahr 1771 handelt, vermutet der Autor, es könne sich um eine Anspielung an die damals angeordnete Ausweisung der Jesuiten aus Portugal handeln.

Photoshop manipulierte Pressebilder zur Auswahl - hier: Mauerfall von Berlin


by FARK

(bedauerlich ist, daß einige -andere- Witze nicht witzig sind)

Historische Ansichten: Geburt & Hebammenkunst


Bevor die Liegestellung Mode wurde:
Bequem auf dem praktischen Gebärstuhl


Erfindungsreich die Inder im Plüschbett
mit Hebamme und Zofen



Die Hau-Ruck Methode
gebären wie weiland Brunhilde !
"Stemmen, Ziehen Fluchen"

gefunden in China !

标题: 西方“分娩”老照片 图库首页|最新上传|精彩推荐|文史频道|文史周刊|文史收藏|文史专栏|中华史林|老图

Dienstag, Oktober 30, 2007

Roboter schreibt die Bibel Luthers in original Schwabacher - den "Juden Lettern"

Robotlab

Die SPD Schwabach über
die Schwabacher Schrift

Auszug (Kopie):
Die gotische bzw. Frakturschrift wurde nämlich mit dem"Schrifterlass"
3.1. 1941

von den Nationalsozialisten als "Schwabacher Judenlettern" verboten. Sie gingen wohl davon aus, dass die Schrift von einem Schwabacher Juden geschaffen worden sei. Dies ist allerdings eher unwahrscheinlich, denn erstens gab es in Schwabach damals weder eine Buchdruckerei noch eine Schriftgießerei und zweitens war den den Juden der Erwerb von Druckereien und das Arbeiten in einer Druckerei nach den strengen Zunftgesetzen der damaligen Zeit verboten. Nur Christen, die das Bürgerrecht besaßen, durften in einer Druckerei tätig sein. Auch die weitere Behauptung des Erlasses, dass "die in Deutschland ansässigen Juden bei der Einführung des Buchdrucks sich in den Besitz der Druckereien setzten und dass es dadurch zu der starken Einführung der Schwabacher Judenlettern gekommen sei", ist falsch.

gefunden bei:
Jewschool

Montag, Oktober 29, 2007

Barroso Brief über die Zuständigkeit der EU beim Schutz von Verteidigern der Menschenrechte


ich kenne nicht:
den Bevollmächtigten (Absender)
den Adressaten (Empfänger)

ich kenne nur
Das Recht, ein Mensch zu sein

(fällt leider nicht in den Zuständigkeitsbereich der EU)

Die Entourage des Präsidenten der USA bei Auslandsreisen (Personal & Hardware)

via:
ZOO
Obrigado, JG, Danke !

Andrew Lichtenstein Photo Essay : "Never coming home"

Hommage an die gefallenen Soldaten

AlterNet: War on Iraq: Iraq War: Love and Personal Loss [Photo Essay]

Hommage an die Waisen und Witwen

Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

Diese Klärung von Recht und Unrecht ist sehr gut.

Ein Jude in Deutschland: Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

Es ist ein Artikel von Yoav Sapir.
Ein Artikel, den ich selbst gern geschrieben hätte.

Was mir an den (neuen) 498 spanischen Seligen nicht gefällt

Bild eines typischen bald Märtyrers
bei seiner Arbeit.

Der künftig Selige schaut "cara al Sol"
(mit dem Gesicht in die Sonne)

Neben ihm näht ein Mädchen die Kokarde
der -heute vor 74 Jahren gegründeten-
Falange
ans neue Hemd

Mein Urteil:
Der Blick in die Sonne ist gefährlich.
Oft, wie im Falle der Seeräuber wegen der Verwendung eines Jakobsstab,
mit dem Verlust des Augenlichts bestraft.
Katholiken aber lieben den Blick in die Sonne !
In Fatima haben die gläubigen Zeitzeugen beobachten müssen
wie die Sonne wackelt !

Der Blick in die Sonne
erinnert mich an Hans-Guck-in-die Luft.
Dennoch war es die Hymne der Gegner kommunistischer Politik:


Cara al Sol

Was zeichnet einen Märtyrer aus ?
Es sind seine Ideale, seine Taten, sein Opfer.

Die katholischen Opfer der kommunistischen Anarchie
in Spanien wurden getötet mit
"demokratischer Legitimation"

von Terrorbanden
hinterhältig, gemein, feige.
Aber es waren alle Opfer !
Nicht bloß die Kirchenleute......
(concordo consigo, caro Réprobo, ich stimme zu)

Ich stelle hier wahre "Märtyrer" vor.
Die Freiwilligen aus Taiwan in der Kaiserlich Japanischen Armee.

Sie kämpften für ihre Heimat.
Sie sind heute nur noch "Ureinwohner" von Taiwan.
(die Mädchen sehen den Mädchen aus Hawaii zum Verwechseln ähnlich)
Taiwan war ihr und nur ihr Eigentum.

Hommage an die Takasago Truppen:


Mein Urteil:

Ein Märtyrer verdient meinen Respekt nur dann,
wenn er ohne Erwartung auf "Belohnung" handelt.
Wie die Takasago Truppen:
Sie lehnten Ehrabzeichen und Ehrungen
als Lächerlichkeit ab.

Die neuen 498 Seligen aus Spnaien können sich posthum rühmen, mit solchen Massenmördern wie Pierre de Castelnau in einen Topf geworfen zu sein.

Sie haben aufgehört, jemals ein Märtyrer zu werden.

Die Schwerkraft in Porto vs. Lissabon



via:
Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig
Gravity Information System PTB

Schwerkraft in Hamburg:
9.813696

Schwerkraft in Berlin:
9.812791

Ich muß Sven zustimmen, der sich an die Worte seines Physiklehrers erinnert:

Man muß Gold im Süden kaufen
und im Norden verkaufen.

Quod erat demonstandum

Eine katholische Beerdigung in Portugal - beschrieben von einem Offizier der englischen Armee (1811)

8th Still cantoned in Guarda I witnessed a catholic funeral which a it appeared singular tome I shall commit to writing It was of a female The coffin was a light pink with a cross of green on the top extending the whole length and across It was unlike ours as it was tapered gradually the whole length from the top Before coming to the church the lid was taken off she was beautifully dressed and the face and hands bare The hands crossed on the bosom the bearers of the coffin were six young women clad in white with white handkerchiefs as veils a corner hanging over their faces There were several who followed dressed in the same manner The ceremony of this burial certainly appeared a perfect farce when compared to the English form and when concluded the sexton and his assistant very coelly took the body from the coffin and let it fall clumsily into the grave which waain the church and after throwing a shovel or two full of dirt into it leaped upon the body and then bpgan to pound away with the sort of instrument used by paviours until I should prémunie ever bone
The Royal Military Chronicle: Or, British Officers Monthly Register and ... 

Sonntag, Oktober 28, 2007

Samstag, Oktober 27, 2007

Portugiesische Soldaten gehen an Bord - Am Kai hört man die verzweifelten Schreie der Frauen (Tondokument des Kolonialkrieges)


Tonreportage des Radios:
hier klicken: PUBLICO

Inhaltsangabe:
Soeben hat der Kriegsminister seine Ansprache beendet.
Jetzt ist der Moment gekommen:
Die Taue sind gelöst und die zwei Schiffe der portugiesischen Handelsmarine
beginnen, sich langsam vom Kai fortzubewegen .
Die Mikrofone der Radiostation sind auf die "enorme multidão"
(große Menschenmenge) gerichtet, die am Kai steht
und mit weißen Taschentüchern winkend Abschied nimmt.
Im Hintergrund ertönt Portugals Nationalhymne:
"As Armas" (Zu den Waffen)

Die Übertragung läuft dem Radiochef offenbar aus dem Ruder:

Statt Jubelrufe hört man verzweifelte Schreie
Wie in Panik verfällt die Menschenmenge in den Ausnahmezustand
"oh, meu Deus" (Oh, mein Gott)
"olha para mim" (Schau zu mir)
alle anderen Rufe -für mich- unverständlich

Der Reporter muß das Wort ergreifen und ablenken.
Den Zuhörern am Radio wird der Moment erklärt:

Wer heute früh zum Himmel blickte
und es ist hier schönes Wetter
dann auf den großen würdevollen Fluß
wir füllen die Lungen mit einem tiefen Atemzug
blicken wieder hoch gen Himmel
auf halbem Weg halten wir ein
vielleicht "ligeiraente" (ein bißchen) erschrocken
aber die beiden gigantischen Stahlkräne
wie zwei riesige Arme
vermitteln ein Gefühl von
"indestrutivel" (unzerstörbare) Sicherheit

In Zukunft wird man sich an diesen Moment erinnern
leibhaftiger, wirklichkeitsnäher und mehr brillant
(mais vivo, mais real, mais brillante)

Und wären wir auf den Schiffen
blickten auch wir zum Himmel
und beim Anblick der Kräne
würden wir por certo (ganz gewiß) dieselben Gefühle haben
von Sicherheit und Schutz
die wie ein großes Adeus
das Adeus aller symbolisieren

wörtlich:
"Und, Jungs, wenn ihr entfernt seid
und schon nicht mehr eure Familien seht
Seht auf die Statue von König Christus
und öffnet eure Herzen und Seelen
so aufrichtig wie Christus die schützenden Arme gebrauchte"

Schlußworte:
"Boa Viagem, rapazes, feliz missão, e.....até a breve !"
(Gute Reise, Jungs, glückliche Mission und.....bis in Kürze !)

...



Die Mission dauerte 3 Jahre !
Bilder und Kriegserinnerungen an Angola: Jägerbatallion 3869-CCS


via:
Ovelha Perdida
Obrigado, Danke

Die tödlichsten Wanderpfade der Welt (Fotos)


Fotoserie
bei
Damn Cool Pics

Nichts für mich.

Vom menschlichen Behandeln seiner Arbeiter - hier: Portugiesen

Eine Episode, so lehrreich, daß sie in keinem Lehrbuch für Personalmanagement fehlen dürfte, erzählt uns Inácio Steinhardt in seinem Blog Historia das Palavras (Die Geschichte der Wörter).
Die Glosse ist über die Portugiesen, ihr Temperament, ihre Gewohnheiten und das grob sträflich ungenügende Verständnis vonseiten des US-amerikanische Managements einer Baufirma.

Bacalhau - o "fiel amigo"
(Bacalhau - der "treue Freund")

Es war in Israel, zu einer Zeit, als man noch problemlos nach Gaza fahren konnte, um am Meer in einem Restaurant frisch gefangene Fische zu essen.
Damals, im Jahr 1980, wurde eine amerikanische Baufirma beauftragt, südlich von Negev auf der Sinai Halbinsel einen Flugplatz zu errichten und zwar in Ovdat (Avdat). Teil der Friedens- Vereinbarung zwischen Israel und Ägypten war nämlich, daß Ovdat einen neuen Flughafen erhalten solle als Ersatz für die Militärbasis Israels in der Wüste.

Mit dem Baubeginn kamen etwa 2.000 Arbeiter aus Portugal, die für diese Arbeiten eigens angestellt worden waren.
Bald jedoch entstand in dieser Kolonne Unruhe und Widerspenstigkeit.
Für die Amerikaner stand fest, es konnte sich bei diesen aufmüpfigen Elementen nur um "Kommunisten" handeln, die man so schnell wie möglich wieder nachhause schicken müsse.
Also war man schon dabei, ein Flugzeug zu chartern, um diese etwa 300 Unruhestifter fortzuschaffen.
Allerdings sind Portugiesen ansonsten hervorragende Arbeiter, und man hätte wohl Schwierigkeiten gehabt, einen gleichwertigen Ersatz zu finden.

Von dem Dilemma erfuhr -noch rechtzeitig- ein französischer Jude, der in Beer-Sheve ein Restaurant besaß und offenbar eine profunde Kenntnis der Seele und Lebensgewohnheiten der Portugiesen.
Er wandte sich mit dem Rat an die Baufirma, die Portugiesen nicht mit amerikanisicher Kantinenkost zu versorgen, sondern ihnen ein oder zwei Glas Rotwein zu gönnen und vorallem Bacalhau als Hauptspeise zu bieten.
Die eigentliche Ursache der Revolte und Mißstimmung unter den Portugiesen sei mitnichten politischer Art, sondern allein eine Frage des guten Essens und Trinkens

So kam es, daß dieser Restaurantbesitzer mit der Baufirma einen Liefervertrag von zubereiteten Bacalhau abschloss.
Den gesalzten Rohfisch konnte er mühelos im Gaza bei Palästinensern besorgen.

Niemals wieder gab es irgendwelche Probleme mit den portugiesischen Arbeitern.

...

Beitrag zu Bacalhau:
Englische Handelskaufleute & Geschichte des Bacalhau Konsums in Spanien/Portugal

Freitag, Oktober 26, 2007

Bevor man eine Seebrasse ißt, sollte man ihr ins Fischmaul schauen

Spluch: The Replacement Tongue

Der Red Snapper -in Portugal "Pargo" genannt- schmeckt köstlich !

Muskelmann Schwarzenegger erläßt Gesetz, das Schülern die Wahl gibt als Mädchen oder Junge eingeschrieben zu werden

OrthodoxNet.com Blog » Blog Archive » A Dangerous Precedent Abuilding in California

Das praktische daran ist, daß man dann als (heimlicher) Junge immer auf die Mädchentoilette darf -ja, sogar muß !
Was eine Schule in Kalifornien doch so alles lehrt.....

Bilder aus dem Krematorium (Fotograf: Johannes Twielemeier)

Wenn ich dies Haus verlassen soll,
Fürcht' ich, geht das nicht würdevoll,
Ich habe viel zu gern gelebt,
Um demutsvoll bereitzusteh'n.
Die Gnade, die ich mir erbitt',
Ich würd' gern jenen letzten Schritt,
Wenn ich ihn nunmal gehen muß,
Auf meinen eig'nen Füßen geh'n,
Eh' Gut und Böse um mich werben,
Eh' noch der große Streit ausbricht,
Ob Fegefeuer oder nicht,
Möcht' ich im Stehen sterben.



(Reinhard Mey)

Johannes Twielemeier: Krematorien
via:
Bestatter-Weblog

Dürers Traumgesicht (1525)


Im 1525 Jor nach dem pfinxstag zwischen dem Mitwoch und pfintzdag in der nacht im schlaff hab ich dis gesicht gesehen wy fill großer wassern vom himmell fillen Und das erst traff das erthrich ungefehr 4 meill fan mir mit einer solchen grausamkeitt mit einem ubergroßem raüschn und zersprützn und ertrenckett das gantz lant In solchem erschrack ich so gar schwerlich das ich doran erwachett e dan dy andern wasser filn Und dy wasser dy do filn dy warn fast gros [=sehr groß, H.B.] und der fill ettliche weit etliche neher und sy kamen so hoch herab das sy im gedancken gleich langsam filn [= scheinbar gleichmäißg langsam fielen]. aber do das erst wasser das das ertrich traff schie herbey kam do fill es mit einer solchen geschwindigkeit wy{n}t [=mit Wind] und braüsen das und ich also erschrack do ich erwacht das mir all mein leichnam [=Körper] zittrete und lang nit recht zu mir selbs kam Aber do ich am morgen auff stund molet ich hy oben wy ichs gesehen het. Got wende alle ding zu{m} besten.

Albrecht dürer


via:
Der Bauer von Woehrd

Donnerstag, Oktober 25, 2007

General Spínola: Weihnachtswünsche den Soldaten Portugals im Krieg für den Frieden in Afrika (1970)


Weihnachts- und Neujahrswünsche
den Familien und Angehörigen
der Soldaten

que lutam ou labutam
(kämpfen oder sich plagen)

pela causa da paz
(für die Sache des Friedens )

Damals war es eines Aristokraten Portugals würdig, den Genuß zueigen zu haben, ein General des portugiesischen Weltreiches zu sein.

General Antonio de Spinola (1910 - 1996) bekam später -als es begann zu kriseln- plötzlich eine mehr verschwommene Vorstellung von Portugals Zukunft mit nebulösen Fantasien, die zur "Nelkenrevolution" führten, indem seine Gedanken in der Vorstellung der Portugiesen mithalfen, den Staatsstreich gegen die Unabhängigkeit Portugals zu rechtfertigen.

Was er standesgemäß vor seinem Auge gezwickt trägt ist wirklich ein Monokel.
Das reicht einem General, der gegen Partisanen in Afrika kämpfen und einen Krieg für seine Soldaten gewinnen will.

Lebenslauf von Spinola (.pt)

"er lief stets in schwarzen Handschuhen und mit pingalim herum und sah aus wie ein Nazi"

Anmerkung:
Pingalim ist eine 60 cm lange Gerte, mit Lederüberzug, nicht zu verwechseln mit dem Marschallstab, der "bastão de comando" genannt wird.
Ich vermute, es handelte sich um ein Relikt aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges, als Graf Lippe in seiner Funktion als Befehlshaber im Auftrag Englands in Portugal das Auspeitschen als Strafmaßnahme einführte.
Ansicht von: Handschuh, Peitsche, Degen etc....

Dieser Wendehals aus hocharistokratischem Haus ließ sich dann nach 1974 von einem Parvenü die Orden (der Feigheit) an die Brust heften.

Ich habe für Spinola nur Verachtung übrig.

Den Gestank von New York kann man jetzt kaufen : CO2 Budget Trading Program

Proposed Part 242 - CO2 Budget Trading Program, Revisions to Part 200 - General Provisions and Acceptance of the Draft Generic Environmental Impact Statement - NYS Dept. of Environmental Conservat

nur solange der Vorrat reicht !

Historischer Buchdruck in Japan: Ansicht vier typischer Ausländer

Akita Prefectural Library

Wer ist der Dicke mit dem Schirm ?
Welche Staatsangehörigkeit mag er wohl haben ?
Portugiesen jedenfalls sehen anders aus !

die Fundstelle entdeckt:
Dank BibliOdysee (Abbildungen japanischer Kinderspielpuppen)

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Cherem über Spinoza (Das Dokument des Bannspruchs)


Cherem (Herem)
in portugiesischer Sprache

Amsterdam
Stadsarchief


Herem que se publicou da Theba em 6de M contra Baruch de Espinoza.

Os SSrs do Mahamad fazem saber a Vms, como ha dias que tendo noticia das mas opinioens e obras de Baruch de Espinoza, procurarao por differentes caminhos e promessas, retiralo de seus maos caminhos, e nao podendo remedialo, antes, pelo contrario, tendo cada dia mayores noticias, das horrendas heregias que praticava e ensinava, e enormes obras que obrava, tendo disto muitas testimunhas fidedignas, que depuzerao e testemunharao tudo em prezença de ditto Espinoza, de que ficou convencido; o qual tudo examinado em prezença dos SSrs Hahaim, deliberarao com seu parecer que ditto Espinoza seja enhermado e apartado da naçao de Israel, como actualmente o poin em Herem, com o Herem seguinte:
Com sententença dos Anjos, com ditto dos Santos, nos enhermamos, apartamos e maldisoamos e praguejamos a Baruch de Espinoza, com consentiminto del D.B. e consentimento de todo este K.K. diante dos santos Sepharim estes, com os seis centos e trez preceitos, que estao escritos nelles, com o Herem que enhermou Jeosuah a Jericho, com a maldissao que maldixe Elisah a os Mossos, e com todas as maldisois que estao escrittas na ley; malditto seja de dia e mal ditto seja de noite, malditto seja em seu levantar, maldito elle e seu saijr e malditto elle em seu entrar; nao querera A. perdoar a elle, que entonces fumeara o furor de A. e seu zelo neste homem, e yazera nelle todas as maldisois, as escritas no Libro desta Ley, e arematara A. a seu nome debaixo dos Ceos, e apartalo-a A. para mal, de todos os tribus de Israel, com todas as maldisois do firmamento, as escritas no Libro da Ley esta; e vos os apegados com A. vosso D´s vivos todos vos oye !

Advirtindo que ningeum lhe pode falar bocalmente, nem por escrito, nem dar lhe nemhum favor, nem debaixo de techo estar com elle, nem junto de quatro covados, nem ler papel algum feito ou escrito por elle.



Meine Übersetzung:
Cherem welcher verkündet wurde von der Theba [Rednerpult - Anm.] am 6. de M [?, 27.7.1656] gegen Baruch von Espinoza

Die Herrschaften des Mahamad [jüdisches Ehrengericht - Anm.] geben bekannt an Euer Gnaden, wie man seit Tagen Nachricht hat von schlechten Ansichten und Werken des Baruch von Espinoza, dn man mit andersartigen Wegen und Versprechungen versuchte, ihn von seinen schlechten Wegen zurückzunehmen, und weil man ihn nicht abbringen konnte, vielmehr, ganz im Gegenteil, erhielt man täglich größere Nachrichten, von den abscheulichsten Ketzereien, die er verübte und lehrte, und ungeheuren Handlungen, die er beging, wofür es viele vertrauenswürdige Zeugen gibt, die alles zu Protokoll geben und bezeugen werden in Gegenwart dieses benannten Espinoza, wovon man überzeugt wurde; nachdem alles das untersucht wurde in Gegenwart der Herrschaften HaHaim [Chachamim - Gelehrte - Anm.], wird in Verbindung mit ihrem Gutachten verkündet, daß benannter Espinoza ausgeschlossen werde und abgesondert sei von der Nation Israel, indem man ihn jetzt in Herem [Cherem-Bannfluch -Anm] setzt mit dem folgenden Herem:
Mit Urteilspruch der Engel, mit selben der Heiligen, schließen wir aus, sondern wir aus, verrufen wir und verfluchen wir gegen Baruch de Espinoza, im Einvernehmen mit D.B. [heiligem Gott - Anm.] sowie Zustimmung des gesamten K.K. [heiligen Gemeinde - Anm.] in Gegenwart der Heiligen Sepharim [Heilige 22 Schriften- Anm.], mit ihren 613 Vorschriften, die hierin geschrieben stehen, mit dem Herem, mit welchem Jeshua den Jericho gebannt hat, mit dem Fluch, mit dem Elisah die Knaben verfluchte und allen die Flüchen, die im Gesetz geschrieben stehen. Verflucht sei er des Tags, verflucht sei er zur Nacht, verflucht bei seinem Aufstehen, verflucht bei seinem Fortgehen, verflucht bei seinem Eintreten; möge A. [Adonai - Gott -Anm.] ihm nicht vergeben wollen, daß erheben werde der Qualm des Zornes von A. und seine Hingabe in diesem Mann und mögen in ihm sämtliche Verwünschungen ruhen, die geschrieben sind im Buch dieses Gesetzes und möge A. seinen Namen beenden unter den Himmeln und A. ihn wegschmeißen zum Schlechten, weg von allen Stämmen Israels, versehen mit allen Flüchen des Firmaments, die geschrieben stehen im Buch des Gesetzes; und ihr die sich an A. euren Gott haltet sollt alle leben, Oh ja !

Es sei gewarnt, daß niemand mit ihm von Mund zu Mund reden darf, auch nicht schriftlich, ihm auch keinerlei Gunst geben darf, weder unter einem Dach mit ihm sein darf, noch innerhalb von vier covados [port. Ellenmaß: 4 x 66 cm = 2, 64 meter] oder ein Papierstück lesen darf, das von ihm stammt oder von ihm beschrieben wurde.

-----------

vergleiche:
Übersetzung bei Graetz (mit weiteren Angaben)

Original:


1 Jureт que te publico da Theba em 6de Л contra BARUCH DE ESPINOZA Os SS do Mahamad fa zem saber a Vms como ha diaz que tendo noticia das mas opinioens e obras de Barnch
Ad Benedicti de Spinoza opera quae supersunt omnia supplementum Von Benedict Spinoza


Ein Beitrag über niederländische Dokumente, Fotos und Bücher über Spinoza:
Château d´n Hiemel

Fantasie für einen Schuh-Fetischist (Die fantastischen Fotografien der Bela Borsodi)


aus
ART DEPARTMENT
Bela Borsodi

Die Faszination schöner Schuhe endlich entschlüsselt ?

Dienstag, Oktober 23, 2007

Lissabon bekommt ein Opernhaus (1793)


Opernhaus
São Carlos
Lissabon
Obrigado, José, Danke !

Architekt: José da Costa e Silva
Fertigstellung: 30. 7. 1793

Lesen wir, was uns Julius Rudolf O. Minuteli im Jahr 1854 hiezu schreibt:

Lissabon hat sechs Theater welche mehr oder weniger stark besucht sind Sonntags und Feiertags sind meisten theils alle Plätze besetzt An nachstehenden Fest und Fasttagen sind Theatervorstellungen gesetzlich verboten am Aschermittwoch die Freitage in der Fastenzeit vom Sonnabend Lazarus bis Osternsonntag inclusive Donnerstag der Auferstehung der Sonntag des heiligen Geistes Frohnleichnam der 24 September Todestag des Herzogs von Braganca 1 November Allerheiligen 2 November Gedächtniss der Verstorbenen 25 December Weihnachtsfest und alle die Tage wo Trauerfälle in der königlichen Familie oder Gebete für öffentliches Unglück und Nothstand angeordnet sind Das erste Theater ist dasjenige von S Carlos für die italienische Oper bestimmt in sechs Monaten vom Architekten Jose da Costa e Silva erbaut eingeweiht zur Feier der Geburt der Prinzessin von Beira D Maria Thereza Die Direktion bemühte sich die ersten Künstler Europa's an sich zu ziehen An diesem Theater war die Catalani angestellt welche sich auch in Lissabon mit einem Attache der französischen Gesandtschaft verheirathete Die Bocca badati die Rossi Caccia und Terlotti Künstler ersten Ranges vermochten nicht den Sinn der Portugiesen für klassische Musik und gute Schule zu wecken dieser schien sich

Portugal und seine Colonien im Jahre 1854 Von Julius Rudolf O. Minutoli
(aus meiner Google Bibliothek)

Innenansicht

"Sala de visitas"
(Besucherempfangssaal)
Zitat: Oliveira de Salazar

via:
Cão com pulgas
Obrigado, Fatima, Danke !



Sieht wirklich festlich aus

João Gonçalves
-ehemaliges Mitglied des Opern Direktoriums-
schreibt zur Lage in
Portugal dos Pequeninos:

"o São Carlos só podia ser dirigido em ditadura"
(Das São Carlos kann man nur in einer Diktatur leiten)

Bilder des Opernhauses
im Jahr 1940

Revista Illustração Portuguesa

nota bene:
Sala privativa do Chefe do Estado
Pausen Suite des
Staatsoberhaupts

Was er damit meint ist schnell erklärt.
Ich meine nicht das allgemeine Desinteresse eines Portugiesen, von dem schon oben der Buchautor schreibt, an klassischer Musik und Belcanto.
Portugiesen singen selbst - und in meinen Augen ist das oft wertvoller als in die Oper zu gehen, nur weil man selbstverstaendlich ein Abo hat...

Es ist vielmehr die Neigung eines Portugiesen immer dort, wo er eine leitende Stellung einnimmt, aus Eitelkeit und Überheblichkeit nie wieder sich mit den Aufgaben beschäftigen möchte, zu deren Administration er eigentlich angestellt und berufen wurde.
Ein Stadtdirektor in Portugal -bespielsweise- besucht nur in Ausnahmezeiten Sitzungen des Stadtrats dessen Vorsitzender und Leiter er eigentlich ist.
Ebenso natürlich in einer Leitung eines Opernhauses....

Also mußte ein Deutscher her. Ein Deutscher aus Köln.
Deutsche können kommandieren.
Das erwarten Portugiesen.
Dann können sie endlich wieder -was ihnen am liebsten ist- sich beschweren.
Aber das Programm geht wenigstens voran.
Dr. Christoph Dammann muß einem daher -trotz seines traumhaft hohen Gehaltes- leid tun.

In Portugal herrschen nämlich "byzantinische Hierarchien".
Und was wichtig ist sind die Heerscharen von Büroangestellten, die Hofstaat spielen.
Nur für Künstler, die Kunst, die Werbung, für das Leben eines Opernhauses bleibt kein Geld.
Kein Geld und keine Wertschätzung noch nicht einmal Verständnis (sofern es sich um ihren Kunstsinn dreht und nicht um politische Zielsetzung)
Stühle zerbrochen, Putz blättert von den Wänden, Gestank in Toiletten.....
So sieht und riecht es oft in den alten (!) Tempeln der Musen in Portugal.
In modernen Neubauten wird dafür mit Verschwendung geprahlt (Casa da Musica in Porto)

Die Operdirektion in Lissabon ist übrigens eine "Firma" , deren Namen schon nach billiger Fernsehproduktion riecht:

Organismus für Künstlerische Herstellung, OPART, E.P.E.

ORGANISMO DE PRODUÇÃO ARTÍSTICA, E. P. E. - OPART, E. P. E.
Presidente do Conselho de Administração: Prof. Doutor Pedro Moreira
Vogal: Dr. Carlos Vargas
Vogal: Dr. Henrique Pinto Ferreira
R. Serpa Pinto, 9 - 1200-442 LISBOA
Tel: 213 253 000 - Fax: 213 253 083
TEATRO NACIONAL DE SÃO CARLOS
Director Artístico: Dr. Christoph Dammann
R. Serpa Pinto, 9 - 1200-442 LISBOA
Tel: 213 253 000 - Fax: 213 253 083 - E-mail: geral@saocarlos.pt
COMPANHIA NACIONAL DE BAILADO
Director Artístico: Mehmet Balkan
R. Victor Córdon, 20 - 1200-484 LISBOA
Tel: 213 474 048/9 - Fax: 213 425 790 - E-mail: info@cnb.pt


Homepage des Opernhauses
Teatro Nacional de Sao Carlos

Ein Besuch lohnt sich dennoch !

Ein Deutscher in Konstantinopel AD 1608 - Bilder seiner Reise

Murad III. (1546 - 1595)

man beachte in seinem Titel:
Zerstörer des Christentums

und obendrein munkelte das Volk über ihn: kein echter Türck ?
Gar ein Jude ?
Oh !

Und wie die Türken sich christliche Sklaven fingen !
Die Häscher überfielen friedliche Menschen im Grenzgebiet
bereits im Land des Nachbarstaates
und dann sah das so aus:"schaurig Spektalel"
wiewohl !

die Christen heulten am Tag ihres Weiterverkaufs.
Ihre künfigen Eigentümer schauten ihnen ins Maul
und den Weibern bis übers Knie.

Viele Christen landeten auf Galeeren.
Hier sehen wir einige auf ihrem (neuen) Arbeitsplatz:bei Landgang, wenn sie private Besorgungen zu erledigen hatten,
wurden sie von einem Bewacher begleitet.

Die Soldaten des Sultans waren gefürchtet.
Um sich noch furchteinflößender zu gebären.........
stellten sie ihr Piercing zu Schau:ekelhaft:
Dolche durch die Haut der Schläfen
eine Lanze steckt im Bauchspeck

So als Türke achtete man auf seine Reinlichkeit.
Dafür gabs Türkische Dampfbäder:
Über das Wunderwerk von Wasserleitungen
kann der Reisende aus Deutschland nur staunen:
Gewöhnungsbedürftig für unseren deutschen Reisenden:
die Hotels in der Türkei.
Keine Bewirtung, kein Service !
Alles muß man als Gast selber dabeihaben:
Ansonsten ist Konstantinopel eine sehenswerte Stadt
Stadtplan mit Sehenwürdigkeiten:Die Legende hier:
Der Besucher von Konstantinopel
sollte auf jeden Fall den Lustgarten besuchen.
liebevoll gepflegt von den christlichen Kinder Sklaven:
Im allgemeinen kann man sagen:
Im Vergleich zu den Zeiten der Römer
geht es den Soldaten im Reich der Türken besch...eiden.
i
Bleibt noch anzumerken:
Die christlichen Staaten im Norden sind waffentechnisch überlegen:
OH !
Hier erfahren wir nebenbei den Ursprung unseres Wortes
Reise
wenn einer eine Reise tut:

Dann ist er auf Kriegspfaden.......
(Leser von Dikogoros wissen das allerdings schon lange)

Ende des 1. Teil
Quelle:
Bitte rechts in meinem Google Bücherregal:
"Ein Newe Reiss Beschreibung..."
aufrufen.

Die Schlacht um Porto im Mai des Jahres 1809 (Kriegspropaganda - schöne Radierung)


Dedicada ao Illusterissimo e Excelenzissimo Senhor Nicolau Trant Governador da Cidade do Porto e Commandante da Guarnição da mesma A cidade do Porto pobremente vestida consternada entre ? recusa aceitar a mortifera bandeira que a França lhe tenta fazer tomar, privando-a cruelmente das suas antigas armas e das do seu Reino. O Douro ensconde a face, horrorizando ao ver as suas margens juncadas de cadavers. Em distancia se vê parte da ponte coberto do povo que fungindo a tantos males vem a ser vitimo das barbaros Franzeses. Os ??no Ceu apparece denota a epoca desta catastrofe

G
ewidmet dem hochleuchtenden allerausgezeichnetesten Herrn Nicolau Trant
Verwalter der Stadt Porto und Oberbefehlshaber der Besatzungsarmee

Die Stadt Porto ärmlich gekleidet betrübt zwischen ? weigert sich
anzunehmen die todbringende Fahne, welche Frankreich versucht , daß sie sie ergreift,
indes auf grausame Art sie um ihre alten Wappen und die ihres Königreiches beraubt.
Der Douro verbirgt sein Gesicht erschüttert durch den Anblick so vieler Leichen, die seine Ufer bedecken.
Im Hintergrund sieht man die Brücke bedeckt mit Menschen, die vor soviel Übel fliehen und dann Opfer der barbarischen Franzosen wurden.
Das ??? erscheint im Himmel und deutet auf die Zeit, als die Katastrophe geschah

-Quelle-



Anmerkung:
Es handelt sich um schamlose Propaganda.
Porto war lange Zeit eine Art Hochstift - hier herrschte der Bischof, nicht der König.
Die Wappen des Königreiches waren/sind einem Portuenser herzlich egal.

Die Engländer trainierten und befehltigten die portugiesischen Truppen.
Weder aus Freundschaft noch kostenlos sondern: auf Kredit.
Erst am Tag des Schuldanerkenntnisses in Höhe von 6 Mio Pounds, nur 3 Wochen vor der Schlacht um Porto, waren zusätzlich 17.000 Engländer unter Wellington in Lissabon aus ihren Schiffen gestiegen (21.4.1809)
Das Kreditgeschäft wird in Geschichtsbüchern als "Kredit" nicht als "Schuldanerkenntnis" bezeichnet, was mir unglaubwürdig erscheint. Dafür halte ich Engländer für zu schlau und sparsam.....

Die Katastrophe war der Einsturz der "Ponte de Barcos" eine Ponton-Brücke, welche unter der Last der in Panik geratenen Bevölkerung zusammengebrochen war (29. 3. 1809).

Wie man sieht und das ist mir neu:
Frankreich bot Porto den Frieden an !

Die Ablehnung durch das Volk verdankt England ihrem General Nicolau Trant, welcher es meisterhaft verstanden hatte, sich vorallem bei den Katholiken und Studenten beliebt zu machen. Zu Prozessionen ließ er seine Soldaten -z.B.- mitmarschieren, das Bajonett in der einen, die Kopfbedeckung in der anderen Hand. (Sowas treibt manchem Portugiesen aus Rührung die Tränen in die Augen)


Plakat zur Erinnerung
an das Studentische Freicorps aus Coimbra
(aufgelöst 1811)

Erst als Napoleon besiegt war, bemerkten die Portugiesen alsbald, daß sie (mal wieder) übers Ohr gehaun worden waren.
Die schönen Brücken von Porto bauten dann auch nicht Engländer - sondern Franzosen.
Einer von ihnen aus Marmagen/Eifel gebürtig.

Studie: Die Religiosität der Portugiesen im Vergleich mit anderen katholischen Völkern

Die Studie wird hier vorgestellt:
A Religião in Portugal
(Die Religion in Portugal)

Kurze Inhaltsangabe:

Im Glauben stärker als Österreicher, Belgier, Spanier oder Franzosen, bis auf ein Leben nach dem Tod, daran haben Portugiesen ziemliche Zweifel.
Die Vorstellung von einem persönlichen Gott ist nachwievor fest etwa wie in Polen, jedenfalls fester als in Irland oder Italien.
In Portugal ist das religiöse Empfinden von einem hohen Vertrauen in kirchliche Institutionen bestimmt.
Der Katholizismus ist mehr Identität des Portugiesen als praktische Aktivität.
Ein Portugiese betet öfters allein, als daß er dafür in die Kirche geht.
Während in Spanien die Religiosität sich verflüchtigt und sich Kirchenaustritte mehren, erlebt sie in Portugal eine Veränderung von "stark" hin zu "gründlich". Kirchenaustritte sind in Portugal hier und heute und in absehbarer Zukunft kein Thema.
Wenngleich beispielsweise in Braga (Portugal) die Jugend wegen Ansichten der Kirche zu Scheidung, Sex etc ihr eine Mittlerrolle in Bewantwortung dieser Fragen abspricht, bleibt sie doch weiterhin den kirchlichen Institutionen verbunden.

---------
Anmerkung von mir:

Der wesentliche Unterschied zwischen spanisch-katholischer Religiosität und luso-katholischer liegt historisch begründet in ihrem Verhältnis zum Papst.
Die Portugiesen sind erst nachrangig "katholisch"
Zu allererst sind sie "Papisten".
Allertreuste Kinder Gottes und Seines Stellvertreters auf Erden.

(Wenngleich die Würdenträger in Portugal in vergangenen Jahren aus Fattima ein ökumenisches interreligiöses Touristenzentrum machen wollten und momentan vom neuen deutschen Papst gehörig dafür eins auf die Finger kriegen)

Skyline Ranking: Die 100 Weltstädte mit den höchsten Wolkenkratzern im Vergleich

Construction Comparison of the World's Most Booming Cities
Ohne München
Ohne Lissabon
Was ist "Booming" ?

Die Fotos des Hundes, der für die Kunst des Künstlers Habacuc im Museum verhungern mußte


Bestialische Kunstfreunde
A arte que pode matar
(Kunst die töten kann)

Wer diese tierquälende Kunstausstellung
besuchen will:
Weitere Fotos der Ausstellung

Bericht über Guillermo Vargas auch im DER SPIEGEL
Dem Boycottaufruf schließe ich mich nicht an.
Ich wünsche mir eine Verurteilung durch ein ordentliches Gericht.
Und zwar schnell.

Montag, Oktober 22, 2007

Blutspender in Frankfurt in der Reithalle im Jahr 1915 (Foto)


Veröffentlicht in Portugal
Januar 1915

Ins Internet gestellt bei:
Gatochy
Obrigado, Mariana, Danke !
(ich bin Frankfurter)

Schwedische Polska & Portugiesischer Fado : Verträgt sich das ?

Eine Musikergruppe aus Portugiesen und Schweden wagt das Undenkbare:

Tanzmusik aus Schweden mit Fadoklängen aus Portugal



The StockholmLisboa Project
Fado ist Weltschmerztrauer-
Warum die Trauer nicht tanzen ?

Das habe ich in Afrika gelernt.
Lieben gelernt.

Erster Weltkrieg in Frankreich: Deutsche Kriegsgefangene drucken ihre eigene Zeitung im Lager Île Longue


via:
Room 26

Was auf der Anzeigenseite geschrieben steht kann ich erst mitteilen, wenn die bekannte Sütterlin Schrift Übersetzerin bzw. Lese & Versteherin Hannelore Zeit und Lust hat.

The BOBs - BEST OF THE BLOGS - Deutsche Welle International Weblog Awards

The BOBs - BEST OF THE BLOGS - Deutsche Welle International Weblog Awards

Ich wünsche den Blogs portugiesischer Sprache viel Erfolg !
Boa sorte aos blogs da lingua portuguesa !

Die aktuellen Prognosen des Erdöls, der Förderung, des Verbrauchs (von Energywatchgroup Oktober ´07)

EWG_Oilreport_10-2007.pdf (application/pdf-Objekt)

zieht Euch warm an.
Bald ist Burma überall.
Niemand mehr interessiert sich bald für Demokratie oder sonst sowas.
Alle Menschen werden frieren, betteln, hungern

via:
Our Finite World
(diverse Graphiken)

Sonntag, Oktober 21, 2007

Die Ähnlichkeit des jüdischen und portugiesischen Gesangs im Alentejo ist hörbar (Hörproben)

Raiz judaica do Cantar Alentejano… at Rua da Judiaria
Obrigado, Nuno, Danke .

Der "Wüstensand" als Bodenbelag in der Synagoge von Sankt Thomas

Synagoge
von Saint Thomas
(Der Boden ist mit Sand bedeckt)

Quelle:
Women´s Lens
Thanks, Aimée, Danke

Der Sand, der regelmäßig ausgewechselt werden muß und kein Salz und damit nicht vom Strand entnomenwerden darf, hat die sephardischen Juden daran erinnert, wie sie sich in ihrer Heimat Spanien und Portugal bei ihren Versammlungen vor den Spitzeln und Agenten der Inquisition zu schützen versuchten und an Moses, an die Wüste, an den langen Weg 40 Jahre hindurch....

History of St. Thomas Synagoge

Samstag, Oktober 20, 2007

Auf englischen Schiffen dürfen Napoleons Truppen mit allen Plünderungen nach Hause (1808)


Embarque Dos Francezas No Cais da Pedra na Glorieza Restauração da Lisboa
em o dia 15 de Setembro de 1808

Einschiffung der Franzosen Am Steinkai zur Ruhmreichen Wiedererrichtung von Lissabon am Tag des 15. September 1808

Quelle:
Sociedade Martins Sarmento

Der Franzose hat schon seit Wochen keine Befehle von Napoleon erhalten.
Er hat fleissig geplündert und will nach Hause.
Der Engländer denktirrtülich und vorschnell, wenn die Festung Lissabon kampflos fällt, mache er sich daheim viele Freunde.
Die beiden schliessen am 30. 8. 1808 das Abkommen von Sintra
Die Engländer besorgen daraufhin die Schiffe und die Franzosen segeln ab.

In ganz Portugal, so macht man den Portugiesen weis, wehen wieder nur portugiesische Fahnen.
Tatsächlich herrschen die Engländer, egal was da im Winde flattert.

Die Kriegsbeute, welche die Franzosen mitnehmen, ist enorm.
Von allen geplünderten Schätzen ist der Verlust eines besonderen Beutestücks den Portugiesen extrem schmerzlich:

Bíblia dos Jerónimos
Bibel des Hieronymus

Viele Ansichten bei:
A Iluminura
Obrigado, Jofre, Danke !

Diesen Schatz florentiner Kunst im Buchdruck mußten die armen Portugiesen von der Witwe des Herrn Napoleon für teuer Geld wieder zurückkaufen.

Und die Engländer zeigten bald allen Portugiesen, daß sie auch nicht als Freunde ins Land gekommen waren.

The New York Times : Japaner erfinden Methode zum Sich-Schnell-Verstecken

The New York Times > World > Slide Show > Urban Camouflage > Slide 1 of 10

Angst vor Terrorfahndern oder Schaffnern ?

Freitag, Oktober 19, 2007

Portugals Mietrecht ist Erbpacht - Steinplatte als Namensschild (Foto)


Foreiro
a
D. Carlota Augusta Ferreira

Zinspflichtige Erbpacht
für
Fr. Carlota Augusta Ferreira

Hauswand eines Mietwohnhauses in Lissabon
Den Namen seiner "Mieter" konnte man getrost in Stein meißeln
und an die Hauswand mauern....

entdeckt, fotografiert und kommentiert von
José Quintela Soares (Lisboa Antiga)
Obrigado, José, Danke !

Paternalistische Fürsorge "von der Wiege bis zur Bahre" empfindet der Portugiese noch heute als einen Anspruch gegen die Elite, gegen die Reichen, gegen alle diejenigen, die ihm das von Gott versprochene "tägliche Brot" vorenthalten.
Die Spielregeln eines solchen Systems sind einer demokratischen Rechtsstruktur entgegengesetzt.
Denn in der Demokratie hat auch der Hauseigentümer seine "Ansprüche" (zum Beispiel auf Kündigung eines Mietvertrages)

Hierin liegt die Ursache der Hausruinen in Portugals Innenstädten.
Die alten Mietverträge (vor 1974) waren "Erbpachtverträge".
Erhöhung der "Zinszahlungen" gesetzlich geregelt.
Der Verfall des Geldwertes seit 1974 sorgte dafür, daß die "Mieten" zig-tausender Wohnungen in Miethäusern im Kleingeldbereich liegen...

Die Hauseigentümer sind entweder seither ruiniert oder ihre Erben gezwungen, die Erben ihrer ursprünglichen Mieter bei Kündigung des "Erbpachtvertrages" als Schadensersatz mit einer gleichwertigen Wohnung oder in bar zu "entschädigen".

Demokratische Freiheit ohne "unkündbaren" Versorgungsanspruch ist einem Portugiesen unbegreiflich.

Der Jesus in der Dreifaltigkeitskirche in Fatima von Catherine Green einem Asiaten oder einer Schlange ähnlich ?


Kruzefix
des Altars der
Dreifaltigkeitskirche
in Fatima

von
Bildhauerin aus Irland
Catherine Green

Der Auftrag:
"com caracteristicas iconograficas de aproximação oriental"

mit christlichbildlichen Eigentümlichkeiten einer östlichen Annäherung
(Quelle: s.o.)

Jesus eine Schlange ?

Großkreuz
(Cruz Grande)
von dem deutschen
Robert Shad

Jesus als Schlange oder mit häßlicher (statt asiatischer) Charakteristik ?
Beide Plastiken sind ekelhaft.
(mal als Katholik gedacht)